Veranstaltungen werden als Programm geplant und als Kette erlebt. Jeder Punkt hängt am vorherigen, und wo sie reißt, liegt fast nie der Programmpunkt selbst.
Ankünfte sind der erste Engpass
Wenn hundert Gäste innerhalb von zehn Minuten eintreffen sollen, entscheidet die Vorfahrt über den Abend. Ein Haus mit einer einzigen Zufahrt nimmt bei gestaffelter Anreise doppelt so viele Gäste auf wie bei gleichzeitiger. Diese Staffelung ist keine Höflichkeit gegenüber dem Haus, sondern eine Planungsgröße.
Der Übergang vom Empfang zum Essen
Die klassische Stelle, an der Zeit verloren geht. Wer den Raumwechsel nicht vorbereitet und niemanden benennt, der ihn auslöst, verliert zwanzig Minuten. Diese zwanzig Minuten fehlen später nicht dem Programm, sondern der Küche.
Die Abfahrt gehört zur Veranstaltung
Das Ende wird selten geplant. Dabei bleibt der letzte Eindruck hängen: ob ein Fahrzeug bereitsteht oder ob im Foyer telefoniert wird. Wer Transfers von vornherein mitplant, hat am Ende des Abends keine zweite Veranstaltung zu organisieren.
Warum die Transfers und die Planung zusammengehören
Solange Ankunftszeiten eine Annahme sind, bleibt jeder Ablaufplan eine Hoffnung. Erst wenn dieselbe Stelle disponiert und plant, werden daraus feste Größen. Das ist der Grund, warum wir beides im selben Haus halten.


























